Mit über 55 Jahren zurück in die Gesetzliche Krankenkasse

Ein Wechsel von der Privaten Krankenversicherung in die Gesetzliche Krankenkasse ist in jedem Alter möglich.

Wir begleiten Selbständige und Freiberufler, die älter als 55 Jahre sind und privatversicherte Ruheständler rechtssicher zurück in die Gesetzliche Krankenversicherung.

Befreien Sie sich dauerhaft aus der Beitragsspirale
Ihrer PKV – für mehr Lebensqualität bis ins hohe Alter.

Stefan B. Mies
Inhaber kv55plus

Hohe Beiträge für die Krankenversicherung im Alter

Wer nicht über üppige Alterseinkünfte verfügt oder verfügen wird, für den können steigende PKV-Beiträge existenzbedrohend sein.

Viele Selbständige erhalten eine gesetzliche Altersrente, die gerade mal den Beitrag zur Privaten Krankenversicherung abdeckt. Weitere Kosten des täglichen Lebens müssen aus der privaten Vorsorge fürs Alter finanziert werden.

Die Rücklagen fürs Alter zerrinnen, je mehr Kosten steigen. Aktuell zeigt sich das insbesondere bei den Energiekosten und der Beitragsentwicklung in der PKV.

Für wen ist das interessant?

  • Privatversicherte im Standardtarif oder Basistarif
  • Privatversicherte mit weniger als 2.500 Euro monatlichen Alterseinkünften
  • Privatversicherte mit drei oder mehr mitversicherten Kindern
  • Menschen, die nicht krankenversichert sind (Rückkehr ohne Strafbeiträge)
  • Auslandsrückkehrer, die zuletzt in Deutschland privatversichert waren

Sicher zurück in die GKV

  • keine Sorgen mehr über steigende Beiträge
  • lebenslang kalkulierbare Beiträge
  • Sicherheit durch anwaltliche Begleitung
  • in jedem Alter möglich
  • Sicherheitsgarantie und 100% Erfolgsquote

Rückkehr in die Gesetzliche Krankenkasse


Bis 55 Jahre möglich

über eine Pflichtversicherung
(für Selbständige eher ungeeignet)
.


Über 55. Lebensjahr hinaus

über die Familienversicherung, wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen.


Über 55. Lebensjahr hinaus

durch die Nutzung von europäischem Sozialversicherungsrecht.

So gelangen Sie altersunabhängig zurück in die GKV

Buchen Sie Ihr kostenfreies und unverbindliches Expertengespräch und erfahren Sie bereits in diesem Gespräch, ob ein Wechsel in die Gesetzliche Krankenversicherung auch für Sie geeignet sein kann.

Schluss mit hohen Beiträgen in der Krankenversicherung!

Viele langjährig Privatversicherte profitieren beim Wechsel von der PKV in die GKV von einem dauerhaft günstigen Beitrag im Alter.

Die durchschnittliche Amortisationszeit beträgt 24 bis 30 Monate.

Begleitung auf dem Weg zurück in die Gesetzliche Krankenversicherung

Expertise mit Empathie

Eine tiefgehende fachliche Expertise ist selbstverständlich, wenn es um wichtige Kundenentscheidungen geht.

Mit Empathie widme ich mich dem Anliegen meiner Mandanten und führe durch die Beratung und die gesamte Begleitung auf dem Weg zurück in die Gesetzliche Krankenversicherung.

Die Erfahrung aus Hunderten von Kundengesprächen und erfolgreich durchgeführten Fällen bringe ich in meine Beratungsgespräche. Es ist eine Partnerschaft auf Zeit. Bis wir das gemeinsame Ziel sicher erreicht haben.

Kundenstimmen

Petra B. via ProvenExpert

Schnelle, umfangreiche und persönliche Hilfe bei unerwarteteten Problemen, auch außerhalb der vertraglichen Notwendigkeiten und dies bei Notfällen sogar 24/7.

Bewertung: 5 von 5.
Gerd R. via ProvenExpert

Ich bin von Beruf Steuerberater. Die Intensität und Prägnanz der Beratung hat mich sehr angenehm überrascht. Ich werde Herrn Mies in meinem Kundenkreis definitiv weiterempfehlen!

Bewertung: 5 von 5.
Roger S. via ProvenExpert

Sehr Professionelle Beratung hat mir einen Weg gezeigt wie man mit über 55 noch aus der PKV heraus kommt. Wenn die Umsetzung auch so Professionell abläuft bin ich absolut begeistert.

Bewertung: 5 von 5.
Dietmar S. via ProvenExpert

Vielen Dank für Ihre Bemühungen zum Thema Rückführung in die Gesetzliche Krankenkasse. Habe Ihre zuverlässige und zielstrebige Arbeit sehr geschätzt!

Bewertung: 5 von 5.

Wie hoch ist der Mindestbeitrag in der GKV?

In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung gilt für die freiwillige Mitgliedschaft eine Mindestbemessung (2022: 1.096,67 Euro monatlich). Daraus ergibt sich ein Beitrag von gut 200 Euro monatlich (je nach Zusatzbeitragssatz der Krankenkasse).

Wie hoch ist der Höchstbetrag in der GKV?

In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung ist der Beitrag in der Höhe gedeckelt. Hier werden Beiträge zu einem bestimmten Beitragssatz nur bis zur so genannten Beitragsbemessungsgrenze (BBG) erhoben (2022: 58.050 Euro p. a.).

Wonach berechnet sich Beitragshöhe in der GKV?

Für freiwillige Mitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung ist das zu versteuernde Einkommen für die Beitragsfestsetzung maßgeblich. Sonderausgaben werden also berücksichtigt. Alterseinkünfte aus Rentenzahlungen werden nur teilweise verbeitragt. Für Altersrenten aus der gesetzlichen Rentenkasse, aus der berufsständischen Versorgung und so genannten Rürup Verträgen ist der Rentenbeginn entscheidend. Bei privaten Leibrenten (aus Verträgen der privaten Rentenversicherung) wird nur der Ertragsanteil berücksichtigt (z. B. bei Rentenbeginn mit Alter 65 Jahre: 18% der gezahlten Rente). Mehr zur Beitragsfestsetzung für Mitglieder, die freiwillig gesetzlich versichert sind.

Wonach berechnet sich Beitragshöhe in der PKV?

Bei Zahlungsverzug von mehr als einem Monatsbeitrag erfolgt eine Umstellung in den so genannten Notlagentarif (NTL). Der Versicherungsschutz ist dann ganz erheblich eingeschränkt, eine ordentliche medizinische Versorgung nicht mehr gewährleistet. Während dieser Zeit wird dann ein geringerer Beitrag erhoben. Zudem bleibt der Beitrag zur Privaten Pflege-Pflichtversicherung (PVN) zahlungspflichtig. Ein Zahlungsverzug stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld von bis zu 2.500 Euro belegt werden. Wenn die Einkünfte im Alter nicht ausreichen, um etwa die Beiträge zur PKV zu bezahlen, kann Grundsicherung beantragt werden, wenn das eigene Vermögen bis auf ein bestimmtes Schonvermögen vollständig aufgebraucht wurde und entsprechende finanzielle Bedürftigkeit vorliegt. Dann erfolgt in der Regel eine Umstellung in den so genannten Basistarif (BTN). Der Grundsicherungsträger übernimmt dann die Hälfte des PKV-Beitrags.

Wechsel in die Pflichtversicherung für Arbeitnehmer

Für Arbeitnehmer kann der Weg in die Pflichtversicherung der GKV erfolgen, wenn vor dem 55. Geburtstag eine Einkommensreduzierung vorgenommen wird auf ein Jahresbruttogehalt von max. 64.350 Euro bzw. für seit vor 2003 Privatversicherte 58.050 Euro – Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) bzw. so genannte Besondere JAEG. Die Werte beziehen sind auf das Jahr 2022. Hierzu muss eine entsprechende Vereinbarung mit dem Arbeitgeber erfolgen oder ggf. ein Arbeitgeberwechsel. 

Krankenversicherung der Rentner (KVdR)

Die Beitragshöhe in der Privaten Krankenversicherung richtet sich nach dem Mittelbedarf des Versicherers für den jeweiligen Tarif und die darin versicherten Kunden. Es gibt keine Relation zum tatsächlichen Einkommen. Weil unter anderem die tatsächliche Lebenserwartung heute höher ist, also bei Auflage vieler PKV-Tarife vor vielen Jahren bzw. Jahrzehnten angenommen und kalkuliert wurde, ergeben sich Beitragssteierungen. Für steigende Beiträge im Alter gibt es weitere Ursachen. 

Was passiert, wenn ich meinen PKV-Beitrag im Alter nicht zahlen kann?

Bei Zahlungsverzug erfolgt die Umstellung in den Notlagentarif (NTL). Hier ist die versicherte Versorgung deutlich eingeschränkt. Der Beitrag Pflegepflichtversicherung muss dagegen ununterbrochen fortgezahlt werden. Ein Zahlungsverzug in der Pflegepflichtversicherung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und wird mit einem Bußgeld bis zu 2.500 Euro geahndet. Versicherer melden einen Zahlungsverzug in der Pflegepflichtversicherung an die zuständige Landesbehörde, die in der Regel dann ein Ermittlungsverfahren einleitet.

Wenn die Einkünfte im Alter – etwa aufgrund des hohen PKV-Beitrags – nicht zur Deckung der Kosten ausreichen, muss zunächst das eigene Vermögen (bis zu einem definierten Schonvermögen) vollständig aufgebraucht werden. Erst dann kann Grundsicherung beantragt werden. In der Regel erfolgt dann eine Aufstockung der eigenen gesetzlichen Rente.

Mit der Bewilligung der Grundsicherung erfolgt in der Regel eine Umstellung im PKV-Vertrag auf den Basistarif. Dies ist in der Regel mit starken Leistungseinbußen verbunden. Dafür übernimmt der Grundsicherungsträger dann die Hälfte des Beitrags. Der Beitrag zum Basistarif ist in der Höhe deckelt auf den Höchstbeitrag der GKV (wenn beide Ehepartner im Basistarif versichert werden auf das 1,5-fache des Höchstbetrags). Anders als ordentliche PKV-Tarife gibt es hier also eine Höchstgrenze beim monatlichen Beitrag. Mit einem altersunabhängigen Wechsel in GKV kann möglicherweise die Gefahr der finanziellen Bedürftigkeit (Grundsicherung) und der mit erheblichen Nachteilen verbundene Wechsel in den Basistarif abgewendet werden, wenn der Versicherte rechtzeitig handelt.

Soweit sollte es am besten gar nicht erst kommen. Wenn absehbar ist, dass der Beitrag zur Privaten Krankenversicherung nicht mehr bezahlbar wird oder es schwerfallen wird oder werden könnte, den Beitrag im Alter zu bezahlen, dann kann ein altersunabhängiger Wechsel von der PKV in die GKV die geeignete und dauerhafte Lösung sein.

Beitragsfreie Familienversicherung in der GKV

Unter bestimmten Umständen können sich Privatversicherte beitragsfrei beim Ehepartner in dessen gesetzlicher Krankenversicherung mitversichern lassen. Dies ist also dann möglich, wenn die privatversicherte Person verheiratet ist und der Ehepartner gesetzlich krankenversichert ist. Eine weitere Voraussetzung ist, dass die eigenen Einkünfte (also der privatversicherten Person) maximal 470 Euro betragen. Weitere Informationen zur Familienversicherung in der GKV.

Wo können Kinder mitversichert beim Wechsel in die GKV mitversichert werden?

Beim Wechsel eines Elternteils von der Privaten in die Gesetzliche Krankenversicherung können Kinder unmittelbar in der gesetzlichen Krankenkasse des weiteren Elternteils (beitragsfrei im Rahmen der so genannten Familienversicherung der GKV) mitversichert werden. Voraussetzung ist, dass das andere Elternteil gesetzlich krankenversichert ist.

Wechsel der Krankenversicherung (PKV zu GKV)


Ein Wechsel der Krankenversicherung vom privaten ins gesetzliche System bedarf bestimmter Voraussetzungen – etwa durch die Nutzung von europäischem Recht – und sollte professionell begleitet werden. 

Wechsel der Krankenversicherung (PKV zu PKV)


Ein Anbieter-Wechsel innerhalb der Privaten Krankenversicherung führt nur selten zu einer Beitragsreduzierung und dann häufig auch nur unter erheblichen Leistungseinbußen. Zudem verlieren langjährige PKV-Kunden (soweit sie beim ursprünglichen Versicherer seit vor 2009 versichert waren) ihre Alterungsrückstellungen. Zudem sind umfassende Gesundheitsangaben erforderlich. 

Bedeutung der Altersgrenze 55 Jahre in der GKV für Selbständige

Die Altersgrenze von 55 Jahren spielt für Selbständige und Freiberufler praktisch keine Rolle. Etwaige Konstrukte, eine Sozialversicherungspflicht im eigenen Unternehmen gestalten zu wollen, sind kritisch zu prüfen. Es gibt jedoch altersunabhängige Alternativen, die ohne Auswirkungen auf das Unternehmen und bzw. oder die Eigentümerstruktur gestaltet werden können. Häufig wird angenommen, dass ein Wechsel in die GKV bis 55 erfolgt sein muss. Oftmals ist ein Wechsel von der PKV in die GKV aus wirtschaftlicher erst zum Rentenbeginn zu empfehlen.

Wechsel in einen Sozialtarif der PKV

Alternativ zum Wechsel in die GKV kann eine Umstellung in den so genannten Standardtarif (STN) der PKV erfolgen, wenn die versicherte Person seit vor 2009 beim aktuellen Anbieter privat krankenversichert und in einem Tarif der so genannten alten Welt versichert ist. Standardtarif und Basistarif sind bei Ärzten unbeliebt. Ein Wechsel in die GKV ist daher in vielen Fällen  wirtschaftlich und kann in weiterer Hinsicht vorteilhaft sein.

Kundenstimmen

Katharina W. via Facebook

Stefan Mies setzt sich mit vollem Engagement für seine Kunden ein und ist immer bemüht, das Beste für sie zu erreichen. Umfassende und empathische Beratung, unabhängig von einzelnen Versicherungsanbietern und auch gerade bei kniffligen Fällen der perfekte Ansprechpartner.

Bewertung: 5 von 5.
Thomas B. via ProvenExpert

Vielen Dank! Herr Mies hat mich zur Frage des Wechsels von der PKV in die GKV äußerst kompetent, pragmatisch, schnell und freundlich beraten. Dies hat mir Klarheit verschafft und eine Entscheidung fiel mir danach leicht. Ich kann ihn sehr empfehlen.

Bewertung: 5 von 5.